16.06.2020

Anbieterwechsel von der Deutschen Telekom zu unit.cloud

Der Anbieterwechsel von der Deutschen Telekom zu einem neuen Anbieter kann schon neben viel Zeit auch viele Nerven kosten. Denn die Deutsche Telekom möchte verständlicher Weise keine ihrer Endkunden verlieren und baut deswegen nicht immer leicht erkennbare Hürden für diejenigen auf, die den Wechsel vollziehen wollen.

Eigentlich erwartet man, dass der Anbieterwechsel im Internet gut erklärt wird. Ja, richtig, auch auf der Homepage der Telekom ist zumindest erklärt, wie man eine Festnetznummer zur Telekom mitnehmen kann (https://www.telekom.de/hilfe/auftrag-erste-schritte/wechsel-zur-telekom/zur-telekom-wechseln-und-telefonnummern-behalten?samChecked=true#chat-overlay). Allerdings wird der Wechsel von der Deutschen Telekom zu einem neuen Telefonie-Anbieter auf keine der vielen Internetseite erklärt. Und unter den bekannten Hotline- Telefonnummern der Deutschen Telekom werden weiterführende Informationen nur spärlich weitergegeben. Also ist man so ziemlich verloren, wenn man von der Deutsche Telekom zu einem neuen Telefonie-Anbieter wechseln möchte.   

Weiter fällt auf, dass die Deutsche Telekom ihre SIP-Accounts (was früher mal die Amtsleitung war) gern mit ihren DSL-Routern kombiniert, was auf den ersten Blick nachvollziehbar ist, jedoch einen wesentlichen Nachteil beinhaltet: die Kunden der Deutschen Telekom können mit ihrem Einzelanschluß eine "nomadische Nutzung" nur verwenden, wenn alle IP-Telefone und Smartphones im Netz der Deutschen Telekom betrieben werden.

Der Begriff "nomadische Nutzung" beschreibt im Telekommunikations-Jargon den Umstand, dass Kunden ihre Telefonnummer ortsunabhängig via Internet – das heisst weltweit – nutzen können. Eine nomadische Nutzung ist im Festnetz-Bereich nur dann möglich, wenn der Telefonie-Anbieter ihren Kunden die SIP-Zugangsdaten herausgeben. In diesem Fall können Kunden auch mit Smartphones oder Laptops via Festnetz-Nummer telefonieren. Dafür gibt es für Smartphones und Laptops entsprechende Apps und Programme.

Die Deutsche Telekom stellt diesen Service nur dann zur Verfügung, wenn das Smartphone oder Laptop auschließlich über dem eigenen Telekom-Anschluss mit dem Internet verbunden ist.  Bei unit.cloud funktioniert die nomadische Nutzung  von allen Internetverbindungen aus, d.h. insbesondere im Ausland, wo die Telekom kein Netz betreibt, ist das ein entscheidendes Kriterium.  

Für das Geschäftskunden-Produkt "DeutschlandLAN PBX" ist es etwas einfacher, denn diese lassen sich mit einem IP-Telefon weltweit einsetzen (nomadische Nutzung), aber dann auch für relativ hohe Preise, wenn man diese mit Wettbewerbern vergleicht (https://telekomhilft.telekom.de/riokc95758/attachments/riokc95758/cloud_security/1981/1/45078.pdf). 

unit.cloud bietet ihren Kunden den Anbieterwechsel (Portierung) in leichten Schritten an:

• Prüfen der Infrastruktur: DSL mit der maximal verfügbaren Geschwindigkeit bzw. Bandbreite

• Bereitstellung der Telefonanlage bzw. eines Einzelanschlusses (je nach Wunsch) 

• Umzug der Rufnummern (Portierung)

• Vertragliche Gestaltung

unit.cloud verfügt über die entsprechenden Erfahrungen und Qualifikationen (Zertifikate) für die Portierung, Bereitstellung und laufenden Betrieb moderner Telekommunikationssysteme. 

Alle Preisangaben sind Netto zzgl. der gesetzlichen MwSt.