08.06.2020

VoIP-Telefonanlagen: worauf man achten muss

Neben den bereits bekannten Gründen, dass die ISDN-Technologie durch VoIP ersetzt wird und demnach die IP-Technologie auch für Telefonanlagen gilt, muss auch entschieden werden, ob man eine stationäre oder eine in der "Cloud" befindlichen Telefonanlage betreiben möchte. Die virtuelle TK-Anlage in der Cloud ist streng genommen nur eine Software auf Standard-Hardware und bietet den entscheidenen Vorteil, dass externe Dienstleister (Provider) die Technik betreuen. Wichtig bei der Auswahl von TK-Anlagen ist wie erwartet die Leistungsfähigkeit ein wichtiges Kriterium. Die mittlerweile immer unterschiedlicheren Kommunikationsanwendungen werden mit einer modernen TK-Anlage vereinheitlicht. Unter dem Begriff "Unified Communication" wird die Integration von mobilen Telefonnummern mit Festnetznummern auf eine TK-Anlage aufeinander abgestimmt. Es spielt keine Rolle, ob der Anruf auf der Festnetznummer von einem Tischtelefon oder von einem Smartphone entgegengenommen wird. Man ist immer erreichbar, wenn es so gewünscht ist. Die Wunscheinstellungen erfolgen über eine App, mit der alle wichtigen Leistungsmerkmale aktiviert werden können.  

Auch die abgehenden Gespräche unter der Büronummer von jedem Ort der Welt ist heute selbstverständlich, insofern ein IP-Netz zur Verfügung steht und die Firewalleinstellungen nachgeschalteter Router entsprechend die Gespräche durchleiten. Für eine Homeofficeanwendungen heutzutage die Regel. 

Weiteres Kriterium ist die IT-Sicherheit. Telefonanalgen gelten ein willkommenes Einfallstor für Hackerangriffe, da die Schutzmechanismen etwas anders aufgebaut sind als die der Web-Anwendungen. Hier haben die Hersteller von TK-Software stark nachgebessert und bieten für das Telefongespräch eine verschlüsselte Datenübertragung an. Deshalb ist darauf zu achten, dass bereits vom Endgerät ein dort installierter VPN-Client die Übertragung schützt.       

Bezügliche der Integration der TK-Anlage in eine vorhandene Büroumgebung, wie zum Beispiel die der Microsoft-Welt, verschaffen den Nutzern große Vorteile, denn man kann aus der Software-Applikation (CRM, ERP) alle Gespräche verwalten, die Historien verfolgen und Reports generieren. Mit Hilfe einer weiteren Midleware kann man auch Gesprächsnummern identifizieren, bestimmten Usern (Agenten) zuweisen und anschließend über Profile erfassen.     

Auch die monatlichen Kosten sind ein wichtigstes Kriterium bei der Auswahl eines TK-Anlage. Für eine einewandfreie und ungehinderte Nutzung einer TK-Anlage wird das Verhältnis von Telefonanschluss und Endgerät (Teilnehmer) zu Grunde gelegt, dass bei einem durchschnittlichen Tagestelefonnutzen von 3 Teilnehmern zu einer Telefonleitung (SIP-Trunk =  Telefonanschluß) liegt. Viele Anbieter für Telefonanlagen berechnen die Kosten nach der Anzahl der Endgeräte, doch einige Anbieter, wie auch 3CX berechnen die monatlichen Kosten nach der Anzahl der Sprachkanäle. Es ist demnach nur fair, dass man die Kosten nach den tatsächlichen Aufwendungen berechnet und nicht nach der Anzahl der installierten Endgeräte (z.B. Meetingraum).

unit.cloud ist spezialisiert auf die Installation und den Betrieb von 3CX  (https://www.3cx.de/). Wir beraten Sie gern, wenn es um eine Änderung, Neuanschaffung oder die Erweiterung Ihrer Telefonanlage geht.  

3CX-TK-Anlage: wichtige Kriterien
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